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Hier werden einige Titel genannt und kommentiert, die für Mühlen-Nachforschungen
in Sachsen hilfreich sind.
Der Schwerpunkt liegt auf aktuell zugänglichen Gesamt- und
Einzelmonographien. Antiquarische sächsische Mühlen-Literatur, z.B. von
Alfred Meiche oder Hermann Gleisberg, ist nicht aufgeführt.
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Herausgeber:
Druckerei & Verlag Christoph Hille
Boderitzer Str. 21 e . 01217 Dresden Telefon (0351) 4712912 . Telefax (0351) 4712948
post@hille1880.de .
www.hille1880.de
Autoren: Wolfgang Müller, Frank Laborge
Jahr: 1. Auflage 2011
Umfang: 326 Seiten, ca. 900 Abbildungen
Maße:
210 x 297 mm, 950 g
ISBN:
978-3-939025-23-8 Preis:
34,90 €
Bestellungen bzw. Kauf des
Buches sind möglich beim Verlag oder bei
einschlägigen Buchhandlungen.
Bei Bestellungen über den Autor Wolfgang Müller
kommen zum Buchpreis noch 4,10 € Versandkosten
hinzu, da aufgrund des Gewichtes, einschl.
Verpackung, kein Versand als Buchsendung möglich
ist. |
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Die beiden Autoren Wolfgang Müller, Gründungsorganisator des
Sächsischen Mühlenvereins und der engagierte
Dresdner Stadtgeschichtsfreund Frank Laborge, führen mit diesem Buch
auf eine unterhaltsame und zugleich faktenreiche historische
Wanderung entlang des ehemaligen Dresdner
Weißeritzmühlgrabens, vom Stadtteil Löbtau bis zur
Einmündung in die Elbe. Dabei lernt der Leser die
vielfältige und äußerst interessante Geschichte zu beiden
Seiten dieses einst sehr bedeutenden Mühlbaches kennen. Über
fünf Jahrhunderte lang trieb der 4 km lange Wasserlauf bis
zu seiner Stilllegung 1937 über 20 der verschiedensten
Wassermühlen an. Damit stellte er das erste frühindustrielle
Zentrum Dresdens dar und ist somit für die
Industriegeschichte dieser Stadt von herausragender
Bedeutung. Die Vielfalt der an diesem Dresdner Mühlbach
einst vorhandenen Werke ist beeindruckend: Neben
Getreidemühlen, Säge-, Papier-, Öl-, Walk-, Tabak- und
Gewürzmühlen sowie einer Nudelmühle, in der Teigwaren
manufakturell hergestellt wurden, gab es so wichtige
staatseigene Anlagen wie die Pulvermühle, die
Kanonenbohrmühle und die Edelsteinschleifmühle, die später
zu einer Spiegelschleife umgebaut wurde.
Damit war die Kraft des Weißeritzwassers aber längst noch nicht
erschöpft. Über 300 Jahre lang trug es auf seinem Rücken das
aus den erzgebirgischen Wäldern geflößte Bau- und Brennholz
durch den Mühlgraben vor die Tore der Stadt. Und es diente
auch den Gerbern und Kuttlern (Fleischer) für ihre Existenz,
die aus diesem Grunde ebenfalls an seinen Ufern sesshaft
wurden.
Mit diesem Buch im A4 Format wird der Leser auf 325 Seiten und mit
ca. 900 zum großen Teil farbigen Abbildungen in das Dresden
der vergangenen Jahrhunderte hineinversetzt. Er lernt dabei
in anschaulicher Weise interessante Menschen kennen sowie
alte, heute meist verschwundene Techniken und Gewerke. Neben
der großen stadtgeschichtlichen Aussage dieses Buches, lenkt
es zugleich auch die Beachtung auf unsere historischen
Mühlen im Lande, die heute oftmals in ihrem Bestand sehr
gefährdet, aber als Kultur- und Technikdenkmale von größter
Bedeutung sind.
Fazit: Ein lohnendes Buch für alle die Dresden und ihre Geschichte
lieben, für alle Freunde historischer Mühlen, alter
Techniken und Gewerke.
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Wolfgang Thomas: Entlang der Weißeritz. Bildverlag
Böttger GbR, Witzschdorf 2007. 160 Seiten, 178
Farbfotos. Querformat 24 x 16 cm. ISBN
978-3-937496-18-1. € 19,80. Bezugsquelle: Buchhandel bzw.
Internet:
www.boettger-bildverlag.de

Die
Weißeritz, die aus den Zuflüssen
Rote und Wilde Weißeritz aus dem östlichen Erzgebirge
von der tschechischen Grenze in Richtung Norden fließend
sich bei Freital vor Dresden zur Weißeritz vereinigt und bei
Dresden-Cotta in die Elbe mündet, ist jener Fluss, der am
12. August 2002 beim damaligen Jahrhunderthochwasser mit
seinen Wassermassen sich brüllend zu Tal stürzte, den
Dresdner Hauptbahnhof unter Wasser setzte, Eisenbahnschienen
und Häuser wegriss.
Dieses zu
normalen Wasserstandszeiten nahezu beschauliche Flüsschen
ist Gegenstand eines Bildbandes des Fotografen Wolfgang
Thomas, der bereits 1988 eine Bilderserie über die
Landschaft an der Weißeritz
geschaffen hatte, die aufgrund der politischen
Umbrüche der damaligen Zeit nicht mehr publiziert wurde.
Thomas hat 15 Jahre später nochmals eine Bilderreise
„Entlang der Weißeritz“ angetreten und Altbekanntes von
damals mit neuen fotografischen Eindrücken ergänzt. Zu sehen
ist auf 178 exzellent
fotografierten Bildern das Weißeritzgebiet in seiner
Gesamtheit
mit beiden Quellflüssen
vom Erzgebirge bis zur Einmündung in die Elbe. Neben der
Landschaft in all ihrer Schönheit zu unterschiedlichen
Jahreszeiten finden sich Menschen, Gebäude, traditionelles
Handwerk, Bergwerks- und historische Eisenbahnen, Kunst,
Kultur und eine beachtliche Anzahl der vormals 22
Wassermühlen: verschiedene Getreidemühlen, zwei Sägemühlen, Wasserräder, Turbinenanlagen, ein
Erzpochwerk und nicht zuletzt die bekannte kleine
Turmwindmühle von Reichstädt .
Verblüffend ist oftmals die Gegenüberstellung des gleichen
Motivs, jeweils fotografiert 1989 und 2005, so u.a. von der
berühmten Müllerschul-Stadt Dippoldiswalde oder die von
Müller Bernhard Herklotz in seiner Sägemühle in Seyde – die
Veränderungen sind unübersehbar.
Eingeleitet wird der sehr sehenswerte Bildband mit einem
informativen Text von Dr. Reimar Börnicke, in dem u.a. die
Nutzung der Wasserkraft der Weißeritz durch Wassermühlen und
Wasserkraftwerke entsprechend gewürdigt wird.
Die
Bilderreise „Entlang der Weißeritz“
wwird allen Liebhabern von Bildbänden, Heimatfreunden,
Touristen, zeitgeschichtlich Interessierten und nicht
zuletzt Mühlenfreunden Freude bereiten.
Gundolf Scheweling
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MÜHLEN RUND UM DRESDEN von Gottfried und Volker Thiele
Sutton Verlag GmbH Erfurt
Mai 2007
ISBN13 : 978-3-89702-948-4 96 Seiten 17,90 EUR
Das Buch kann über den Sächsischen Landesverein bestellt
werden
(info@saechsischer-muehlenverein.de ) |
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Das
große sächsische Mühlenbuch
Herausgegeben von Eberhard Bräunlich und
Matthias Zwarg.
Viele farbliche Illustrationen.
176 Seiten
19,95 EUR
ISBN 3-937025-22-7
Erschienen im Frühjahr 2006
Erhältlich beim Sächsischen Landesverein. |
Es klappert die Mühle in Sachsen nicht nur am rauschenden
Bach. Zwischen Dübener Heide im Norden und Erzgebirge im
Süden gibt es weit über 100 mehr oder weniger gut erhaltene
Mühlen: Wassermühlen, Schiffsmühlen, Windmühlen
verschiedener Art. Viele Mühlen wurden von engagierten
Müllerinnen und Müllern über die Jahre erhalten, manche
Ruine liebevoll und aufwändig restauriert. Davon erzählt
"Das große sächsische Mühlenbuch". |
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Otfried Wagenbreth u.a.
Mühlen
Geschichte der Getreidemühlen. Technische Denkmale in Mittel- und Ostdeutschland.
1994
Dt.Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, Stuttgart.
ISBN 3-342-00672-2.
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Wegen seiner Genauigkeit in Text und Abbildungen ein unentbehrliches
Handbuch für alle sächsischen Mühlenforscher. Das Stichwortverzeichnis
und ein umfängliches, gegliedertes Literaturverzeichnis sind
vorbildlich. |
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Volkmar Weiss
Müller und Müllerssöhne im sächsischen Erzgebirge und
Vogtland,
in den Tälern und Nebentälern der Zwickauer Mulde, Zschopau
und
Weißen Elster 1540 - 1721
1996
Verlag Degener & Co., Neustadt/Aisch.
ISBN 3-7686-4146-5.
---- Für
Mühlenforschung im Erzgebirge bis Anfang 18.Jahrhundert hilfreich.
Jedoch rein familiengeschichtlich, keine Mühlenbeschreibung zu den
Namen. |
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Wild / Böttcher
Die Müller und Mühlen
der Dübener Heide
2003
Verlag Degener & Co., Neustadt/Aisch
ISBN 3-7686-4219-4
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243 Mühlen in 104 Heide-Orten werden akribisch den Müllerfamilien
zugeordnet. Bis 2002 aufgearbeitet. Interessant die Mischung Wasser-
und Windmüller. |
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Dora Doss / Wolfgang Schlieder
Besitzer und Papiermacher
auf Papiermühlen in Sachsen
1993
IPH-Sekretariat, 35041 Marburg/Lahn, Wehrdaer Str.135. ISSN 0250-8338
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Schwerpunkt: Besitzerfolge sächsischer Papiermühlen. Behandelt auch die angrenzenden Gebiete. |
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